Die Essener Landmatrikel von 1668

 

(Das Original befindet sich im Archiv der Münsterkirche, eine Kopie im Stadtarchiv Essen.)

 

Die Landmatrikel wurde 1668 im Auftrag der Fürstäbtissin von Essen aufgenommen.
Allen im Stift Essen wohnenden Bauern und Köttern wurde ein Katalog von 10 Fragen vorgelegt und die erhaltenen Antworten aufgeschrieben.

 

Die Fragen lauteten:

  1. ob auch Erbländerey habe
  2. welche Länderey als Feldland
  3. wie viel als brachland zu seinem Hof oder Kotten gehörig
  4. ob und wie viel Wiesen
  5. ob alle oder wie viel Ländereyen zehntbar
  6. ob auch andere und wie viel Pachtländerey habe, so in kein Gut gehörig
  7. ob auch Busch und wie viel habe
  8. ob auch Markenrechte und wo dieselben habe
  9. ob auch und auf was vor gemeinden berechtigt
  10. ob auch Schafdrift und in qua quantitate habe.

 

Befragt wurden, nach Regionen, 4 Quartiere:

  1. Das Altenessener Quartier mit den Bauerschaften:
    Altenessen, Katernberg, Rotthausen, Schonebeck und Stoppenberg
  2. Das Dreibauerschaftsquartier mit den Bauerschaften:
    Holsterhausen, Frohnhausen und Altendorf (pdf-Datei)
  3. Das Steelische Quartier mit den Bauerschaften:
    Frillendorf, Krey, Leithe, Huttrop und Rüttenscheid
  4. Das Borbeckische Quartier mit den Bauerschaften:
    Borbeck, Bedingrad, Mülhoven, Frintrop, Delwig, Gerschede, Vogelheim und Bocholt

 

    Die Namen der Befragten im Einzelnen